Für Marburg!
Die SPD ist die führende politische Kraft in der Universitätsstadt Marburg. Sie steht an der Spitze der ältesten rot-grünen Koalition in Hessen. Wir gestalten Marburg zum Wohl für alle Bürgerinnen und Bürger − das ist unser Anspruch. Wenn Sie dabei mitarbeiten wollen, sind Sie herzlich eingeladen!
Ihre Marianne Wölk
Vorsitzende der Marburger SPD
Aktuelles
Uni-Klinik: Privatisierung ist gescheitert − Rückführung vorbereiten
Die Fresenius AG hat angekündigt, die Rhön AG und damit auch das Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) durch Ankauf der Aktien übernehmen zu wollen. Dadurch entsteht ein begrenztes Zeitfenster, die offensichtlich gescheiterte Privatisierung des UKGM rückgängig zu machen. Der Vorstand des SPD-Unterbezirks hat auf seiner Sitzung am 3. Mai einen entsprechenden Beschluss gefasst. Einen Tag zuvor hatte sich auch der Vorstand der Marburger SPD für eine Rückführung ausgesprochen. Auch die Mehrheit der Marburger Stadtverordnentvesammlung hat am 27. April die Prüfung dieser Option erneut bekräftigt.
Nachfolgend die Pressemitteilung der SPD Marburg-Biedenkopf:
"Die Privatisierung des Universitätsklinikums Gießen und Marburg ist gescheitert − jetzt die Rückführung vorbereiten"
1.
Die Privatisierung des UKGM war ein Fehler und ist wie wir jetzt alle sehen gescheitert. Hierüber besteht bei allen Fachkundigen von Ärztlichen Leitungen, Universitäten, Beschäftigten sowie Bürgerinnen und Bürgern große Einigkeit in der Region.
2.
Durch das Angebot der Fresenius AG zur Übernahme des Rhön-Konzerns ist eine neue Situation geschaffen worden - die Chancen und Risiken bietet. Eine Fortsetzung des Privatisierungsweges lehnen wir ab. Der überhöhte Preis von mehr als 50 % des Aktienwertes wird zusätzlich auf Kosten von Arbeitnehmern, Krankenversorgung, Forschung und Lehre aus dem Betrieb herausgeholt werden und dies ist nicht zu verantworten.
3.
Die von der hessischen Wissenschaftsministerin ins Spiel gebrachte Option des Rückkaufs des UKGM durch das Land eröffnet völlig neue Möglichkeiten, die Fehler der Privatisierung zu beseitigen und zu einer dem öffentlichen Charakter eines Uniklinikums angemessenen Lösung zu kommen, die die Interessen von Patienten, Beschäftigten, Forschung und Lehre wiederherstellt.
4.
Es ist an der Zeit, über den parteipolitischen Schatten zu springen, ein fehlgeschlagenes Projekt hinter sich zu lassen und über alle Parteigrenzen hinweg gemeinsam eine optimale Lösung zu suchen. Wir fordern insbesondere die örtlichen Vertreter der Regierungsfraktionen in Hessen auf, ihrer Verantwortung für die Region gerecht zu werden und gemeinsam für die Interessen des Standortes einzutreten. Die SPD Marburg-Biedenkopf steht für einen konstruktiven Dialog bereit.
Wichtige Termine
31. Mai: Bildungspolitischer Parteitag
Der nächste Parteitag der Marburger SPD hat einen schul- und bildungspolitischen Schwerpunkt. Wir beraten über Inklusion, Schulentwicklung, Bildungsstandards...
2. Juni: Tag der Ortsvereine
Ein ganzer Tag für Aktive und solche, die es werden wollen: Workshops zu Themen rund um die Arbeit in den Ortsvereinen, die Vermittlung unserer Politik, die Umsetzung von Ideen...
26. Juni: Erhard Eppler kommt nach Marburg
Erhard Eppler holt seinen Besuch vom Januar, den er wegen Krankheit absagen musste, jetzt nach. Im "Kerner" liest er aus seinem Buch "Solidarische Leistungsgesellschaft"
Alle Termine der Partei − soweit an den Vorstand weitergeleitet.
Seite "Termine"
Heraus zum 1. Mai!
Die Marburger SPD ruft dazu auf, sich an den Veranstaltungen und Demonstrationen zum 1. Mai zu beteiligen!
In Marburg findet am 30. April um 14.30 Uhr in der Waggonhalle die Vormaifeier der DGB-Senioren statt - nicht nur für Seniorinnen und Senioren.
Am 1. Mai startet der Demonstrationszug um 11.00 Uhr vor dem DGB-Haus in der Bahnhofstraße.
Aufruf Oberbürgermeister Egon Vaupel zum 1. Mai 2012
"Gerechte Löhne, soziale Sicherheit", das ist das Motto des morgigen Tags der Arbeit. Soziale Sicherheit hängt u. a. ab von sicheren Arbeitsplätzen, von Beschäftigungschancen für junge wie für ältere Menschen und von sozialer Gerechtigkeit.
Das geht uns alle an, auch hier in der Universitätsstadt Marburg und in der Region. Das macht die aktuelle Entwicklung der Situation am UKGM deutlich. Wir als Bürgerinnen und Bürger können durch unsere Teilnahme an Veranstaltungen zum 1. Mai ein Zeichen setzen: Soziale Sicherheit ist das Fundament für eine demokratische Gesellschaft und ein Leben in gleichwertiger, sozial gerechter Partnerschaft aller Bürgerinnen und Bürger.
Kein Personalabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg!
Die Marburger SPD wendet sich gemeinsam mit den Beschäftigten, den Klinikdirektoren und der Universität gegen einen Personalabbau am Universitätsklinikum Gießen und Marburg.
Wir wollen, dass die gute gesundheitliche Versorgung der PatientInnen an erster Stelle steht. Dafür ist ausreichend Personal notwendig. Das bedeutet für das Universitätsklinikum:
Mehr Personal und nicht weniger!
Personalabbau hat aber nicht nur Folgen für die MitarbeiterInnen und die PatientInnen, sondern auch für die Universität, für Forschung und Lehre und für die Region insgesamt.
Deshalb werden wir uns am lokalen Bündnis "Gemeinsam für unser Klinikum" gegen den Stellenabbau beteiligen.
Wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration am 17. März auf!
Wir unterstützen die Unterschriftenaktion!
Gleichzeitig fordern wir unsere Landtagsfraktion auf, folgende Initiativen zu ergreifen:
1) das hessische Krankenhausgesetz, sowie entsprechende Verordnungen dahingehend zu ändern, dass die Einführung von verbindlichen Personalmindeststandards an den Krankenhäusern zur Pflicht wird.
2) darauf hinzuwirken, dass der Verpflichtung, sich im Rahmen der Klinikumsumstrukturierung für eine Stärkung der Region Mittelhessen zu sorgen, nachgekommen wird.
Windelweiche Erklärungen reichen nicht!
3) sich für den zugesicherten Ausbau des medizinischen Hochschulstandortes einzusetzen, die Verringerung von Personal kann nur mit Qualitätsminderung in der Ausbildung angehender Mediziner/Innen ebenso wie in Forschung und Lehre einhergehen und damit schaden!
4) die Landesregierung wird aufgefordert, sicher zu stellen, dass für alle diejenigen Beschäftigten, die auf Grund des Bundesverfassungsgerichtsurteils zum Land zurückkehren, betriebsbedingte Kündigungen durch das Land ausgeschlossen sind und eine wohnortnahe Weiterbeschäftigung erfolgt.
5) die Landesregierung wird aufgefordert, die Einlösung der vertraglichen Vereinbarungen bezüglich des Partikeltherapiezentrums durchzusetzen.
Beschlossen auf dem Parteitag der Marburger SPD am 14. März 2011
Die Marburger SPD trauert um
Brigitte Lange
6. November 1939 − 14. März 2012
Noch vor kurzem konnten wir Brigitte Lange für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ehren. Nun ist sie sehr schnell von uns gegangen.
Brigitte Lange war fester Bestandteil in unserer politischen Arbeit. Viele Jahre war sie unsere Abgeordnete im Deutschen Bundestag und streitbare Sozialpolitikerin. Wir verliegen mit Brigitte Lange einen liebenswerten Menschen, einen klugen politischen Kopf und eine kämpferische Sozialdemokratin.
Wir nehmen in Trauer und Dankbarkeit Abschied.
SPD Marburg-Biedenkopf
Sören Bartol, MdB
SPD-Stadtverband Marburg
Marianne Wölk
Ortsverein Marburg-Mitte
Ralf Laumer
Hessen-Café Familie: Was ist Familie, was braucht sie?
21. März, Bürgerhaus Cappel
Familie wandelt sich, und Familienpolitik in Bund, Land und Kommune muss dabei mitgehen. Um neu zu erarbeiten, was Familie ist, was Familie braucht, welche Politikansätze tragfähig sind, gibt es das Hessen-Café Familie von SPD-Landtagsfraktion und SPD-Landesverband
Der Marburger SPD ist es gelungen, die Auftaktveranstaltung zu diesem Angebot der Landespartei nach Marburg zu holen. Nach Begrüßung und Impulsreferat werden mit der Moderationsmethode World Café ExpertInnen aus Verbänden und ExpertInnen in eigener Sache, als Menschen, die Familie heute leben, zusammenkommen, und über Familie und ihre Zukunft, Bildung, Inklusion, Chancengleichheit und vieles andere mehr austauschen. Em Ende stehen neue Einsichten in ein vermeintlich bekanntes Thema.
21. März 2012, 18:30 Uhr, Bürgerhaus Cappel
Infoflyer zum Hessen-Café Familie (PDF, 500 KB)
14. März: Jahreshauptversammlung der Marburger SPD
Antragsberatungen, ein Rückblick auf das vergangene Jahr mit Rechnenschaftsberichten aus Partei, Fraktion und Arbeitsgemeinschaften sowie die Diskussion der aktuellen Politik stehen auf dem Programm der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Sie findet am Mittwoch, 14. März, um 19:30 Uhr im Gemeinschaftshaus der Hansenhausgemeinde statt.
Antragsschluss ist der 3. März.
Keine Koalitionskrise, aber deutliche Verstimmung
In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben Steffen Rink, Vorsitzender der SPD-Fraktion, und Marianne Wölk, Vorsitzende der Marburger SPD, am Dienstag auf die wiederholten öffentlichen Anwürfe des grünen Koalitionspartners gegen Oberbürgermeister Egon Vaupel reagiert. Hintergrund ist die Entgegennahme einer Spende in den letzten Tagen des Jahres 2011.
Lesen bildet. Pressemitteilung vom 31.01.2012 (PDF, 50 KB)
Jubilarehrung 2012

In heiterer Stimmung konnte die Marburger SPD am 29. Januar die Genossinnen und Genossen ehren, die 25, 40 50 und sogar 65 Jahre Mitglied der Partei sind. Rund 150 Gäste hatten sich im Foyer der Stadthalle versammelt. Von den 73 Jubilahren konnten über 40 ihre Urkunden und Ehrennadeln aus den Händen der Stadtverbandsvorsitzenden Marianne Wölk, den Abgeordneten Sören Bartol und Thomas Spies sowie der Festrednerin, Christine Lamprecht, in Empfang nehmen.
Rainer Husel sorgte für die passende musikalische Erinnerung an die Jahre der jeweiligen Parteieintritte, ergänzt durch humorige Rückblenden von Thorsten Büchner.
Die Jubilarehrung der Marburger SPD war auch dieses Jahr wieder ein willkommener Anlass für Gespräche und Begegnungen. In ihrer Festansprache verdeutlichte Christine Lamprecht, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, die soziale Kompetenz der SPD, durch die allein ein gerechtes Zusammenleben und eine gute Entwicklung in unserem Land möglich sind. Gegenwärtig wird in Berlin und Wiesbaden abe schlecht regiert. Soziale Aufgaben werden den Kommunen aufgebürdet. Die SPD steht hingegen für Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Teilhabe aller. Oberbürgermeister Egon Vaupel ging in einem kurzen Statement auf die Diskussionen um die Entgegennahme einer Spende für die Stadt Marburg ein und informierte so über eine aktuelle Diskussion der vorangegangenen Tage, die auch die Anwesenden interessierte. Marianne Wölk betonte, dass die Marburger SPD die führende Kraft in der Stadt ist, die Politik in Verantwortung für alle Bürgerinnen und Bürger gestaltet.
Die meisten Jubilare dieses Jahres sind 1972 in die SPD eingetreten, dem Jahr Willy Brandts. Mit ihm wurde Deutschland sozialer und gerechter. Wir wollen das auch heute fortsetzen.
Erhard Eppler erkrankt
Erhard Eppler, ist leider erkrankt. Und seit dem 12. Januar ist auch sicher: Er muss sich noch erholen und kann deshalb nicht wie zugesagt nach Marburg kommen.
Die Lesung am 28. Januar fällt aus und soll nachgeholt werden. Für die Jubilarehrung der Marburger SPD am Sonntag, 29. Januar, konnte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Christine Lamprecht gewonnen werden.
Wir wünschen Erhard Eppler schnelle Genesung und alles erdenklich Gute!
Diskussion über Frauen in Führungspositionen
Am 17. November 2011, diskutierten etwa 15 Interessierte im Technologie- und Tagungszentrum Marburg mit der Landtagsabgeordneten Nancy Faeser und der Frauenbeauftragten der Universität Marburg, Silke Lorch-Göllner, über die Wirklichkeit oder Utopie von Frauen in Führungspositionen. Eingeladen hatten die Marburger SPD und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF).
Marianne Wölk, Vorsitzende der Marburger SPD, eröffnete die Veranstaltung, an der nicht nur Frauen teilnahmen. Neben dem Bundestagsabgeordneten Sören Bartol und später auch dem Landtagsabgeordneten Thomas Spies zeigten sich weitere Männer interessiert an der Thematik. Es ging vor allem um ein Arbeitsmodell der Zukunft und um die Teilung von hauptamtlichen Stellen von Politikerinnen.

Silke Lorch-Göllner, Marianne Wölk und Nancy Faeser MdL.
Nancy Faeser griff zu Beginn insbesondere die Thematik auf "wie wir als SPD Frauen ansprechen. Und: Wie treten wir auf?". Schwerpunkt war in der Runde vor allem die Frauenquote in Politik und Wirtschaft, für die sich viele der ZuhörerInnen aussprachen. Als Beispiel für eine mangelnde Repräsentation von Frauen und eine Bestätigung für die Frauenquote, brachte Nancy Faeser die hessische FDP ins Gespräch, die in der Landtagsfraktion keine einzige Frau hervorbringt. Insbesondere in Großstädten wird die Frauenquote konsequent verfolgt.
In Bezug auf die Anzahl von Professorinnen im universitären Betrieb, berichtete Silke Lorch-Göllner, dass diese seit den letzten Jahren um das Doppelte angestiegen ist, aber dennoch im Bundesdurchschnitt bei nur etwa 18% liege. Marburg nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein, da die Universitätsstadt eine Quote von 20 bis 2 5% vorweisen kann.
Abschließend wurde das Beispiel der Marburger Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach aufgegriffen, die wegen der Vereinbarkeit von Familie, Kindererziehung und Beruf ihre Stelle halbieren könnte. Dies stöße aber nicht bei allen Fraktionen auf Einverständnis, obwohl dies "sehr einfach möglich wäre", so die Landtagsabgeordnete Nancy Faser.
Ein mittlerweile vorliegendes Rechtsgutachten zeigt, dass die Stellenteilung grundsätzlich möglich ist, da die gesetzlichen Regelungen zum Anspruch auf Teilzeitarbeit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch vor einem Magistrat nicht haltmachen. Der von der Marburger SPD angestoßene weitere Schritt in Richtung auf Gleichstellung und Chancengleichheit ist auf gutem Weg.
Wichtige Termine
Terminübersicht der Marburger SPD
Alle Termine der Partei − soweit an den Vorstand weitergeleitet.
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